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Gedanken

Transaktionsvorbereitung

Unternehmensverkauf  – Teil II:

Nach der Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Vor­ge­hen, schrei­ten wir nun zur Trans­ak­ti­ons­vor­be­rei­tung. Bei den M&A-Kriterien und dem Zeit­plan sind wir nicht ins Detail gegan­gen. Und jetzt wer­den wir Ihnen hier nicht sagen, dass Sie den Wert Ihres Unter­neh­mens vor dem Ver­kauf stei­gern sol­len, da wir davon aus­ge­hen, dass Sie es bis­her so gut wie mög­lich gemacht haben und den Aus­stieg geplant haben. Wenn jedoch die Struk­tur nicht geeig­net ist, ohne den Eigen­tü­mer rich­tig zu funk­tio­nie­ren oder ande­re Fra­gen auf­wirft, soll­ten wir einen Schritt zurück­ge­hen und die Haus­auf­ga­ben machen. Wenn es jemand anders bes­ser machen könn­te, eröff­net es Chan­cen und bestä­tigt den rich­ti­gen Zeit­punkt für den Ver­kauf.

An die­ser Stel­le muss man nur sicher­stel­len, dass der Wert vom Käu­fer min­des­tens so gut erkannt und quan­ti­fi­zier­bar ist wie für Sie, auch unter Berück­sich­ti­gung der bis­he­ri­gen Ent­wick­lung. Was für Sie klar ist, ist für einen poten­zi­el­len Käu­fer oft nicht so.

Berei­ten Sie sich auf den Ver­kauf vor

Um die nöti­ge Trans­pa­renz zu gewähr­leis­ten und den Wert zu ver­ste­hen, den poten­zi­el­le Käu­fer wahr­neh­men, wer­den wir  rele­van­te Infor­ma­tio­nen sam­meln, wie durch:

Über­prü­fung von Busi­ness­plä­nen und Markt­be­rich­ten, Finanz­be­rich­ten und Pro­gno­sen, stra­te­gi­schen und finan­zi­el­len Ana­ly­sen.

Ver­trau­li­che Gesprä­che mit Manage­ment und Mit­ar­bei­tern.

Erstel­len einer Lis­te poten­zi­el­ler Käu­fer mit Inter­es­sen­be­grün­dung.

Dies trägt dazu bei, das Unter­neh­men in sei­nem Markt­um­feld zu posi­tio­nie­ren und zeigt deut­lich sei­ne Wett­be­werbs­vor­tei­le, Stär­ken und das quan­ti­ta­ti­ve Ele­ment für sei­ne Bewer­tung auf.

Die Bewer­tung beginnt mit einem Ver­gleich der finan­zi­el­len Leis­tung mit ver­gleich­ba­ren Unter­neh­men, für die Markt­prei­se aus dem Han­del oder jüngs­ten Trans­ak­tio­nen ver­füg­bar sind, die Prei­se als Mul­ti­pli­ka­tor rele­van­ter Indi­ka­to­ren wie EBITDA und Umsatz­er­lö­se impli­zie­ren. Eine genaue­re Preis­va­li­die­rung wür­de eine detail­lier­te Pro­jek­ti­on der Cash­flows in der vor­lie­gen­den Form oder mit Annah­men wie Ände­run­gen der Nut­zung von Ver­mö­gens­wer­ten, Syn­er­gi­en mit Erwer­bern oder was auch immer den Wert der Trans­ak­ti­on erhö­hen kann, unter Berück­sich­ti­gung sich ändern­der Sze­na­ri­en und einer Sen­si­ti­vi­täts­ana­ly­se wäh­rend der erwar­te­ten Zeit bis zum Abschluss der Trans­ak­ti­on beinhal­ten.  Sol­che Zah­len­spie­le bzw. Finan­zie­rungs­mo­del­le unter­stüt­zen Ver­hand­lungs­punk­te und kön­nen auch die Basis für einen LBO (Lever­aged Buy­out) sein.

Ein Schlüs­sel des M&A-Prozesses ist die Erstel­lung eines prä­zi­sen und pro­fes­sio­nel­len Infor­ma­ti­ons­me­mo­ran­dum / Pro­spekt, das alles beinhal­tet, was ein inter­es­sier­ter Käu­fer benö­tigt, um sei­ne Inves­ti­ti­ons­hy­po­the­se zu vali­die­ren und eine rea­lis­ti­sche Bewer­tung abzu­lei­ten, die nicht durch eine spä­te­re detail­lier­te Due Dili­gence wider­legt wer­den darf. Es erin­nert an einen gründ­li­chen Busi­ness­plan mit Zusam­men­fas­sung und Inves­ti­ti­ons­über­le­gun­gen, Beschrei­bung des Unter­neh­mens, sei­ner Struk­tur, Markt­ana­ly­se, Trends, Chan­cen, Wett­be­werb, Finanz­in­for­ma­tio­nen usw. und beschreibt das wei­te­re Vor­ge­hen.

Auf­bau­end auf die­sem Inhalt wird ein blin­des Unter­neh­mens­pro­fil mit einer Beschrei­bung der Haupt­merk­ma­le des Unter­neh­mens, dem Grund der Trans­ak­ti­on, den wich­tigs­ten Finanz­in­for­ma­tio­nen der letz­ten Jah­re und den Pro­gno­sen für die nächs­ten Jah­re den Inves­tor auf die Vor­zü­ge auf­merk­sam machen.

Wer kau­fen will, soll kom­men und sehen!” ist der umge­kehr­te Ansatz, der sel­ten gut frucht­bar ist. War­um soll­ten poten­zi­el­le Käu­fer erheb­li­che Anstren­gun­gen unter­neh­men, um eines unbe­kann­ten Ziels zu ergrün­den und sich sei­ne Tugen­den vor­zu­stel­len? Neh­men Sie sich Zeit und Mit­tel und berei­ten Sie sich auf den Ver­kauf vor, um spä­ter erfolg­rei­cher zu sein.

Die wei­te­re Vor­be­rei­tung ist dar­auf aus­ge­rich­tet, die Lis­te der poten­zi­el­len Käu­fer durch kom­ple­men­tä­re Ansich­ten auf­grund der Erfah­run­gen des Unter­neh­mens und der Recher­che der Bera­ter zu ver­voll­stän­di­gen. Eine sol­che Lis­te wird auf ver­mu­te­tes Inter­es­se, stra­te­gi­sche Eig­nung und mög­li­che Syn­er­gi­en, Finan­zie­rung und Durch­führ­bar­keit sowie Wett­be­werbs­as­pek­te ana­ly­siert.

Wei­te­re Details zum Ver­kauf eines Unter­neh­mens fol­gen. Wenn Sie Fra­gen zur Trans­ak­ti­ons­vor­be­rei­tung haben, spre­chen Sie mit uns, wir hel­fen Ihnen ger­ne wei­ter

M&A – Kriterien und Zeitplan

Unternehmensverkauf – Teil I:

Der Zeit­plan für den Unter­neh­mens­ver­kauf und die Kri­te­ri­en zur Erzie­lung der bes­ten Ergeb­nis­se beein­flus­sen Ihre Ent­schei­dung, Ihr Unter­neh­men oder Tei­le davon zu ver­kau­fen.

Der Ver­kauf Ihres Unter­neh­mens ist oft eine emo­ti­ons­ge­la­de­ne Ent­schei­dung, die nur ein­mal im Leben getrof­fen wird.

Sie wer­den davon pro­fi­tie­ren, einen Pro­fi an Ihrer Sei­te zu haben, der den Pro­zess lei­tet, die Arbeit erle­digt und Emo­tio­nen zurück­bin­det.

Der Pro­zess umfasst eini­ge wich­ti­ge Schrit­te, die befolgt wer­den soll­ten, um die Chan­cen für eine erfolg­rei­che Trans­ak­ti­on zu opti­mie­ren und die Zie­le zu errei­chen:

  • Wert für den Ver­käu­fer maxi­mie­ren
  • Stra­te­gi­sche Restrik­tio­nen ein­hal­ten
  • Erhal­tung des Unter­neh­mens­wer­tes
  • Pro­zess unter Kon­trol­le hal­ten
  • Das Manage­ment nicht über­las­ten
  • Betrieb nicht stö­ren
  • Beschäf­ti­gung erhal­ten
  • Schlüs­sel­per­so­nen im Unter­neh­men hal­ten

Pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung hilft bei der Defi­ni­ti­on rea­lis­ti­scher Kon­di­tio­nen und stellt not­wen­di­ge Res­sour­cen für Ihr Manage­ment, Ihre Buch­hal­ter, Steu­er­fach­leu­te und Rechts­an­wäl­te bereit, um den Pro­zess zu meis­tern. Die­se Unter­stüt­zung wird in der Regel von Invest­ment­ban­ken, M&A-Beratern und Unter­neh­mens­mak­lern geleis­tet. Sie kön­nen Ihnen hel­fen, das Unter­neh­men auf den Ver­kauf vor­zu­be­rei­ten, den effek­ti­ven Wert des Unter­neh­mens oder sei­ner Ver­mö­gens­wer­te zu ver­ste­hen, die wert­volls­ten Aspek­te her­vor­zu­he­ben, auf Käu­fer zuzu­grei­fen, par­al­le­len Wett­be­werb zu erzeu­gen, eine ange­mes­se­ne Trans­ak­ti­ons­struk­tur fle­xi­bel zu gestal­ten und ope­ra­ti­ve Stö­run­gen und Ver­zö­ge­run­gen bei der Vor­weg­nah­me von Due Dili­gence- und Bewer­tungs­fra­gen zu mini­mie­ren. Res­sour­cen, Gründ­lich­keit und fach­li­che Kom­pe­tenz in den Pro­zess ein­zu­brin­gen, ist nicht kos­ten­los, und wie immer wer­den Sie das bekom­men, wofür Sie bezah­len. Das end­gül­ti­ge Ver­kaufs­er­geb­nis hängt davon ab, wie der gesam­te Pro­zess durch­ge­führt wird.

Wenn Sie einen M&A-Berater beauf­tra­gen, ste­hen Ihnen in der Regel eini­ge inten­si­ve Mona­te bis zur Durch­füh­rung der Trans­ak­ti­on bevor.

Zeitplan für den Unternehmensverkauf:
  1. Vor­be­rei­tung des Unter­neh­mens auf den Ver­kauf – kann sehr schnell gehen, wenn das Unter­neh­men trans­pa­rent struk­tu­riert und doku­men­tiert ist oder auch sehr lan­ge dau­ern, wenn nicht.
  2. Ver­mark­tung des Unter­neh­mens – kann eini­ge Wochen dau­ern, abhän­gig von der gewähl­ten Stra­te­gie und der Ver­füg­bar­keit der Käu­fer.
  3. Die Aus­wahl von Inter­es­sens­be­kun­dun­gen und die Ver­tie­fung mit Daten­ma­te­ri­al und Bespre­chun­gen kann eini­ge Wochen dau­ern, abhän­gig von der Qua­li­tät der Infor­ma­tio­nen und der Ver­füg­bar­keit der Käu­fer.
  4. Die Gene­rie­rung von Wett­be­werb durch eine struk­tu­rier­te Auk­ti­on, um ver­bind­li­che Ange­bo­te zu erhal­ten und die Trans­ak­ti­ons­struk­tur zu ent­wer­fen, kann sehr schnell erfol­gen, sobald die Käu­fer voll­stän­dig infor­miert sind.
  5. Die Bewäl­ti­gung von Due Dili­gence, End­ver­hand­lung und Abschluss kann je nach Kom­ple­xi­tät und Daten­qua­li­tät Wochen bis Mona­te dau­ern.

Ver­zö­ge­run­gen beim Ver­kauf eines Unter­neh­mens sind abhän­gig vom gewähl­ten Vor­ge­hen. Wenn Tage zu Wochen wer­den, kön­nen Wochen zu Mona­ten wer­den. Pro­ble­me und Ver­zö­ge­run­gen lau­ern bei jedem Schritt, beson­ders wenn die ers­te Vor­be­rei­tung nicht genau ist. Wir wer­den sie uns sepa­rat anse­hen. Natür­lich kön­nen im Zeit­plan für den Unter­neh­mens­ver­kauf eini­ge Abkür­zun­gen in bestimm­ten Fäl­len sinn­voll sein, aber die Prin­zi­pi­en soll­ten für die meis­ten Fäl­le gel­ten, auch für den Ver­kauf von grös­se­ren Immo­bi­li­en.

Arranger hilft Ihnen => Aufmerksamkeit => Attraktion erzeugen => Analyse bestehen => Vereinbarungen ausführen

Wei­te­re Gedan­ken zum Ver­kauf eines Unter­neh­mens fol­gen. Wenn Sie Fra­gen haben, spre­chen Sie uns an, wir hel­fen Ihnen ger­ne wei­ter.

Alternative Kredite und Dienstleitungen

Alternative Finanzdienstleistungen kompensieren den Rückzug der Banken. Was können Sie tun?

  • Wel­che Alter­na­ti­ven gibt es, um Finan­zie­run­gen zu arran­gie­ren, Ver­mö­gen zu ver­meh­ren und zu schüt­zen, in ein Unter­neh­men zu inves­tie­ren oder es zu ver­kau­fen oder bei ande­ren Finanz­dienst­leis­tun­gen zu spa­ren? Was kön­nen Sie jetzt tun, um Ihr Unter­neh­men zu finan­zie­ren?
  • Sie kön­nen sicher­stel­len, dass Ihr Unter­neh­men zu jenen gehört, wel­che die Inves­to­ren und Kre­dit­ge­ber als vor­teil­haft erach­ten. Und Sie kön­nen sich an alter­na­ti­ve Quel­len wen­den.
  • Sie kön­nen selbst mehr tun oder jeman­den beauf­tra­gen, es für Sie zu tun. Es selbst zu tun, ist das, was gro­ße Unter­neh­men und Fami­ly Offices in der Regel tun und Ihnen die vol­le Kon­trol­le ver­schafft. Stel­len Sie Ihren Fall auf die best­mög­li­che Wei­se dar. Wenn Ihr Fall die Anfor­de­run­gen der Kre­dit­ge­ber erfüllt, dürf­te Ihr guter Finanz­chef durch­aus bes­se­re Kon­di­tio­nen als in der Ver­gan­gen­heit erzie­len.
    Wenn Sie die­se Fähig­kei­ten jedoch nicht stän­dig benö­ti­gen, und viel­leicht kei­ne eige­ne sol­che Voll­zeit-Funk­ti­on im Unter­neh­men haben, kön­nen Sie mit uns spre­chen.
  • Wie können Sie Ihr Vermögen und Ihre Verbindlichkeiten richtig verwalten?

  • Bezah­len Sie einen Bera­ter für die Dienst­leis­tun­gen, die Sie bis­her von der Bank erhal­ten haben. Es könn­te Ihnen Geld spa­ren und Ihnen ein nicht mit Inter­es­sen in Kon­flikt ste­hen­des Ergeb­nis lie­fern. Wahr­schein­lich haben Sie sowie­so schon mit teu­ren Pro­duk­ten, Depot­ge­büh­ren, Wech­sel­kur­sen usw. für Bank­be­ra­tung bezahlt.
  • Wir sind zuver­sicht­lich, dass wir mit alter­na­ti­ven Finanz­dienst­leis­tun­gen Poten­zi­al fin­den wer­den.
  • Pla­nen Sie län­ger­fris­tig als der Zeit­ho­ri­zont von Ban­ken­ver­käu­fern.
  • Den­ken Sie an und Ihre Nach­fol­ge, den Ver­mö­gens­er­halt inner­halb der Fami­lie, Inves­ti­tio­nen oder den Ver­kauf des Unter­neh­mens oder bestimm­ter wich­ti­ger Ver­mö­gens­wer­te und Immo­bi­li­en.
  • Sol­che Ereig­nis­se soll­ten auf lan­ge Sicht vor­be­rei­tet sein.
  • Wie können Sie sich bietende Chancen nutzen?

  • Crowd­fun­ding, Peer-to-Peer-Kre­di­te, tra­di­tio­nel­le und alter­na­ti­ve Kre­dit­ge­ber, Zah­lungs­ver­kehrs­diens­te, Bro­ker und alle Arten von Fin­tech-Platt­for­men wach­sen.
  • Wenn Sie jedoch nicht nur Dienst­leis­tun­gen kau­fen, son­dern auch nach Geld suchen, machen Sie sich und Ihren Fall für das Gegen­über attrak­tiv, machen Sie Ihre Finan­zen ver­ständ­lich und ach­ten Sie auf Ihre Kre­dit­wür­dig­keit.
  • Sie kön­nen leicht Geld spa­ren bei klei­ne­ren Gele­gen­hei­ten wie Devi­sen oder Bör­sen­han­del. Als Bei­spiel: Eine Dif­fe­renz zwi­schen Geld- und Brief­kurs von 1-7%, abhän­gig von Beträ­gen und Wäh­rungs­paa­ren, bedeu­tet 0,5 – 3,5% Mar­ge auf Inter­ban­ken­kur­se. Sie, oder wir kön­nen defi­ni­tiv bes­se­res fin­den als das.
    Fusio­nen und Über­nah­men wer­den auch im unte­ren Seg­ment dyna­mi­scher.
  • Auf­stieg und Kon­so­li­die­rung von Platt­for­men ermög­li­chen eine immer schnel­le­re und grö­ße­re Reich­wei­te für Inves­to­ren.
  • Spre­chen Sie mit uns, wenn Sie sich auf sol­che Trans­ak­tio­nen vor­be­rei­ten wol­len.

Weni­ger Kre­di­te und Dienst­leis­tun­gen von Ban­ken?

Weniger Kredite und Betreuung durch Banken

Banken reduzieren die Kreditvergabe an KMU. Was ist passiert?

  • Die Kre­dit­ver­ga­be an Nicht-Finanz­un­ter­neh­men in Euro­pa ist seit Jah­ren rück­läu­fig, wäh­rend vie­le Mit­tel unge­nutzt blei­ben und die Zin­sen der Zen­tral­ban­ken nied­rig sind. Die Ban­ken redu­zie­ren die Kre­dit­ver­ga­be an KMU vor allem in der von der Kri­se betrof­fe­nen Euro-Peri­phe­rie mit Kon­se­quen­zen.
  •  Vie­le Ban­ken lei­den unter frü­he­ren Feh­lern bei der Kre­dit­ver­ga­be, die sich im Nach­hin­ein als unbe­dacht erwie­sen hat.
  • Das Eigen­ka­pi­tal und die gesam­te Ver­lust­de­ckungs­fä­hig­keit der Ban­ken sind oft unter das Niveau gesun­ken, das erfor­der­lich ist, um poten­zi­el­le Ver­lus­te bei bestehen­den Ver­mö­gens­wer­ten auf­zu­fan­gen.
  • Dies macht es pro­hi­bi­tiv, zusätz­li­che Kre­di­te zu ver­ge­ben. Die Vor­schrif­ten wer­den dadurch stren­ger und kom­pli­zier­ter. Das Risi­ko­be­wusst­sein der Bank­an­ge­stell­ten und der Ein­satz von Risi­ko­ma­nage­ment-Tools wur­de erhöht.
  • KMU-Kre­di­te stel­len kei­ne attrak­ti­ve Allo­ka­ti­on im Rah­men ihrer neu­en Risi­ko­be­reit­schaft, ihrer Port­fo­li­o­stra­te­gie und ihrer Geschäfts­po­li­tik dar.

    Auswirkung

     
  • Dies hat neue Mög­lich­kei­ten für neue Markt­teil­neh­mer eröff­net. Crowd­fun­ding, tra­di­tio­nel­le und alter­na­ti­ve Kre­dit­ge­ber, Zah­lungs­ver­kehrs­diens­te, Bro­ker und alle Arten von Fin­tech Platt­for­men wach­sen. Sol­che Alter­na­ti­ven schmä­lern die Ein­nah­men der Ban­ken bei Pro­duk­ten wie Devi­sen­ge­schäf­ten oder Bör­sen­han­del, wo die Mar­gen ein­fach rie­sig waren.
  • Die Künst­li­che Intel­li­genz eröff­net wei­te­re Chan­cen für die boo­men­de Fin­tech auch bei Auf­ga­ben wie Kun­den­be­treu­ung, Ver­mö­gens­ver­wal­tung und KMU-Kre­dit­ver­ga­be.
  • Die Ban­ken wer­den sich noch wei­ter in Rich­tung die­ser neu­en kos­ten­güns­ti­ge­ren Wett­be­wer­ber wan­deln oder ver­su­chen, sie zu inte­grie­ren. Ein Pro­blem bei die­ser Ent­wick­lung ist, dass sol­che Ände­run­gen Fach­wis­sen der Kun­den erfor­dern, um jede Teil­leis­tung ein­zeln ein­zu­kau­fen.

    Ausblick

     
  • Die Regu­lie­rung wird eine wich­ti­ge Rol­le dabei spie­len, wie die Ban­ken ihre Haupt­rol­le bei der Geld­schöp­fung behal­ten kön­nen. Zusätz­lich zu den bereits bestehen­den Ein­la­gen von Spa­rern, ver­lei­hen Ban­ken Kre­di­te an Kre­dit­neh­mer. Dadurch ent­ste­hen Ein­la­gen von Neu­geld im Rah­men der ratio­na­len Gren­zen von Ren­ta­bi­li­tät, Sol­venz und Reser­ven bei den Zen­tral­ban­ken.
  • Bank­kre­di­te mit Geld­schöp­fung könn­ten per se effek­ti­ver blei­ben als die blo­ße Ver­mitt­lung von ver­leih­ba­ren Gel­dern der meis­ten alter­na­ti­ven Kre­dit­ge­ber.
  • Die Ban­ken müs­sen aber loh­nen­de Pro­jek­te iden­ti­fi­zie­ren und finan­zie­ren. Loh­nens­wert bedeu­tet in die­sem Fall, dass ihr aggre­gier­tes Rest­ri­si­ko der Nicht­rück­zah­lung im Rah­men der Deckungs­fä­hig­keit und Risi­ko­be­reit­schaft des Eigen­ka­pi­tals liegt.
  • Auch Rech­nungs­le­gungs­stan­dards wie IFRS 9 könn­ten einen erheb­li­chen Ein­fluss auf zukünf­ti­ge Kre­dit­port­fo­li­os und die Preis­ge­stal­tung haben.  Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass Sek­tor, Lauf­zeit, Sicher­hei­ten und Rating ein­ge­hen­der bewer­tet wer­den.

    Konsequenzen

     
  • Finanz­pro­duk­te und -dienst­leis­tun­gen wer­den bil­li­ger und die Mar­gen sin­ken.
  • Nied­ri­ges Zins­ni­veau moti­viert auch gut infor­mier­te oder bera­te­ne Kun­den zum Han­deln. Sie las­sen oft über­teu­er­te Pro­duk­te wie Cus­to­dy, Fremd­wäh­rungs­ge­schäf­te oder meist unter­durch­schnitt­li­che akti­ve Ver­mö­gens­ver­wal­tung für bil­li­ge­re Lösun­gen fal­len oder ver­wal­ten ihre Ver­mö­gens­wer­te und Trans­ak­tio­nen selbst.
  • Die Ban­ken sind daher gezwun­gen, die Betriebs­kos­ten zu sen­ken und die Effi­zi­enz des Bezie­hungs­ma­nage­ments zu erhö­hen.
  • Die voll­um­fäng­li­che Betreu­ung beschränkt sich dann auf immer weni­ger Kun­den und kon­zen­triert sich auf attrak­tiv aus­se­hen­de Pro­duk­te.
  • Es ist ein­fach, den Kon­sens vie­ler Ana­lys­ten über ein gro­ßes bör­sen­no­tier­tes Unter­neh­men zu tei­len. Und so ist es, eine Hypo­thek mit gerin­gem Kapi­tal­be­darf zu ver­län­gern, bis eine Immo­bi­li­en­bla­se platzt. Selbst der Kauf nicht wirk­lich risi­ko­frei­er Staats­schul­den birgt weni­ger Schuld­ge­füh­le als eine adäqua­te Ana­ly­se und Über­nah­me des Risi­kos einer Neu­grün­dung.

Was kann ich nun tun?