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Transaktionsabschluss

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Unternehmensverkauf  — Teil IV:

Diese Gedanken zum Unternehmensverkauf ergänzen jenen zu Kriterien und Zeitplan, Transaktionsvorbereitung sowie Transaktionseinleitung.
Ein erfol­gre­ich­er Transak­tion­s­ab­schluss soll der Transak­tion­sein­leitung und der Prü­fung und Ver­hand­lung der verbindlichen Ange­bote folgen. 
Wenn ein Bieter-/Auk­tionsver­fahren aufrechter­hal­ten wird, wer­den den Geboten weit­ere Due Dili­gence-Prü­fun­gen fol­gen. Bei diesem Ver­fahren gibt es oft keine wirk­lichen gegen­seit­i­gen Absicht­serk­lärun­gen. Zu einem bes­timmten Zeit­punkt des Prozess­es dürften Käufer jedoch auf Exk­lu­siv­ität / bevorzugten Bieter­sta­tus für einen bes­timmten Zeitraum oder Kostenüber­nahme beste­hen, bevor sie eine inten­sive Due Dili­gence durch­führen und sich bilat­er­al auf einen detail­lierten und aus­ge­han­del­ten Let­ter of Intent LOI / Term Sheet eini­gen wollen. Dies ist vernün­ftig, jedoch ist der Verkäufer min­destens während der Zeit bis zum Abschluss der Due Dili­gence gebun­den. Diese wird deut­lich kürz­er sein, wenn im Voraus eine sell-side Due Dili­gence durch die Verkäufer­seite durchge­führt wurde welche das Risiko eines Stock­en ver­ringert und die Chance, das Inter­esse alter­na­tiv­er Bieter aufrechtzuer­hal­ten, erhöht. Weniger Unsicher­heit­en und rasche Bestä­ti­gung der Richtigkeit und Zuver­läs­sigkeit der bere­it­gestell­ten Infor­ma­tio­nen wirken sich auch pos­i­tiv auf die Zahlungs­bere­itschaft eines poten­ziellen Käufers aus. Die Ver­hand­lungsphase begin­nt in der Regel mit dem vom Verkäufer vorgelegten Ver­tragsen­twurf und den Bedin­gun­gen der endgülti­gen Ange­bote oder der sorgfältig vere­in­barten Absicht­serk­lärung. Die geeignet­ste Deal­struk­tur wird unter Berück­sich­ti­gung viel­er Fak­toren wie Recht, Steuern oder Vorschriften behan­delt: Asset Deal vs. Share Deal vs. Merg­er, Akqui­si­tionsve­hikel, Carve-Outs, etc.
Transaktionsabschluss
Die Bedin­gun­gen beziehen sich nicht nur auf die zu über­tra­gen­den Aktien oder Ver­mö­genswerte, son­dern auch auf viele weit­ere Punk­te wie Abschluss­be­din­gun­gen, Zusicherun­gen und Garantien, um sicherzustellen, dass die im Rah­men der Due Dili­gence zur Ver­fü­gung gestell­ten Dat­en mit der Real­ität übere­in­stim­men oder dass kein Betrieb­skap­i­tal abgezweigt wird oder ein Ver­schwinden ander­er Ver­mö­genswerte vor Geschäftsab­schluss ver­hin­dert wird (locked box), Män­gel­be­he­bun­gen und nicht zulet­zt die Zahlungs­be­din­gun­gen. Zahlungs­be­din­gun­gen führen zu wichti­gen Kon­se­quen­zen nach Transaktionsabschluss: 
  • Bargeld — ohne Bedingungen.
  • Kred­i­tauf­nahme — Sie müssen diesen Schritt unterstützen.
  • Verkäufer­fi­nanzierung
    • Raten­zahlung
    • Earn out — Sie wer­den immer noch vom Schick­sal des Unternehmens abhängig sein.
  • Aktien­tausch — Sie müssen diese eventuell für einige Zeit behalten.
Sobald alle Bedin­gun­gen vere­in­bart und der Ver­trag unter­schrieben ist, müssen die Abschluss­be­din­gun­gen erfüllt wer­den und die Zahlungs­be­din­gun­gen kön­nen sich auf Sie auswirken, aber Ihr Unternehmen und seine Inte­gra­tion oder Umstruk­turierung ist nun jemand anderes Sache. Wenn Sie ein Unternehmen verkaufen möcht­en, sprechen Sie mit uns, wir helfen Ihnen gerne weit­er für einen erfol­gre­ichen Transaktionsabschluss.